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Heilfasten für Zuhause und dabei Pfunde verlieren – so geht’s!

Fasten ist beinahe so alt wie die Menschheit selbst; es bedeutet, für einen festgelegten Zeitraum – ganz oder teilweise – auf bestimmte Speisen und Getränke zu verzichten.
Neben der rein religiösen Motivation (Perioden des Fastens gibt es in allen Weltreligionen), tritt in der modernen Zeit der gesundheitliche Aspekt in den Vordergrund. Das Heilfasten – der komplette Verzicht auf feste Nahrung – hilft, den Körper zu entgiften. Auf diese Weise verschwinden – fast nebenbei – auch lästige Pfunde!

Fasten: Die Gesundheit hat Vorrang!

Damit das Fasten seine positive Wirkung entfaltet, sind folgende Punkte zu beachten:

  • In Eigenregie und ohne Vorerfahrung zu fasten, ist grundsätzlich nur gesunden Personen anzuraten. Jugendlichen, chronisch kranken oder alten Menschen ist ein Vorgespräch mit ihrem Hausarzt unbedingt zu empfehlen. Dies gilt ebenfalls, wenn jemand an einer psychischen Erkrankung leidet oder regelmäßig Medikamente einnimmt.
  • Hat der Organismus bereits mit akuten Infekten oder Entzündungen zu kämpfen, sollte mit dem Heilfasten erst nach Abklingen der Beschwerden begonnen werden.
  • Beim Fasten muss sich der Körper umstellen. Das kostet Kraft und beansprucht das Herz-Kreislauf-System. Daher bedarf es bei starkem Übergewicht bzw. Adipositas ebenfalls einer ärztlichen Beratung.

Richtig fasten: Ohne Plan geht es nicht!

Richtig fasten ist nur mit einer festen Struktur und einigen Vorbereitungen erfolgreich umzusetzen. Es empfiehlt sich, das Heilfasten in die Urlaubszeit zu legen. Will man den Körper entgiften, benötigt der Organismus dafür viel Energie – das beeinträchtigt die allgemeine Leistungsfähigkeit.
Sobald sich Schlacken aus dem Gewebe lösen, gelangen sie in den Stoffwechsel, werden abgebaut und ausgeschieden. Während dieses Prozesses kann man auch stimmungsmäßig “richtig sauer” werden. Hier helfen Spaziergänge in der Natur, Atemübungen und Ruhe.

Der Ablauf des Heilfastens

Wer sich für’s Heilfasten entscheidet, braucht Durchhaltevermögen und Disziplin. Denn Heilfasten ist nicht immer angenehm. Der Wohlfühl-Effekt stellt sich nach und nach ein. Ein Fastenplan hilft über solch schwierige Phasen hinweg.
Ein Fastenplan kann in etwa so aussehen:

  • Gesundheits-Check beim Arzt
  • Entlastungstage: Nahrung langsam reduzieren; auf schwere Speisen verzichten; Genussmittel ausschleichen;
  • Darmreinigung/Darmspülung vornehmen
  • Fastentage: Verzicht auf feste Nahrung; drei Liter Wasser täglich trinken
  • Aufbauphase: Der Körper stellt sich langsam wieder auf feste Nahrung ein, zum Beispiel mit Gemüsebrühe.

Die Fastenkrise: eine schwierige Phase!

Während des Heilfastens tritt nach drei bis fünf Tagen die sogenannte Fastenkrise auf – der Körper beginnt mit der Entschlackung und greift seine Energiereserven an; der Stoffwechsel stellt sich um.

Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindelgefühl und Schwäche können die Krise begleiten. Wer das Fasten erstmalig ausprobiert, fühlt sich unter Anleitung eines Arztes oder Heilpraktikers sicherlich wohler, als ganz allein auf sich gestellt. Das Fasten kann Ängste auslösen, wenn man nicht weiß, wie der Körper reagieren wird.

Heilfasten hat sich inzwischen auch in der modernen Medizin als hilfreiche Methode etabliert. Die größten Erfolge erzielt die Fastenkur, wenn sie nach einem klaren Fastenplan und unter fachlicher Anleitung stattfindet.
Die Dokumentation “Fasten und Heilen. Altes Wissen und neue Forschung” bietet für interessierte Laien einen fundierten und umfassenden Einblick!