Bob-Fahrer

Adrenalin-Kick im Eiskanal Bob-Fahren

Bist Du bereit für ein Abenteuer der besonderen Art? Dann setz Dich doch einfach mal in einen Bob und rausche darin den Eiskanal hinunter. Mit bis zu 130 km/h eine Bahn hinunter zu rauschen, ist ein Adrenalin-Kick, den Du ganz sicher nicht vergessen wirst. Und um diese Erfahrung werden Dich sicherlich auch alle beneiden!

Geschwindigkeit erleben und spüren

Wer Achterbahnen liebt, kennt das Gefühl von Geschwindigkeit und vor allem dem freien Fall, das Unmengen von Adrenalin im Körper freisetzt. Der Moment, in dem die Angst dafür sorgt, das Du fast bis zum Platzen angespannt bist und diese Anspannung dann im freien Fall und einem Schrei entlädst, ist ein echtes Highlight. Und wenn Du es einmal erlebt hast, willst Du es auch immer wieder.

Gibt es noch eine Achterbahn, die ein solches Gefühl in Dir auslöst? Wann hast Du das letzte Mal Geschwindigkeit wirklich körperlich spüren können und Dich dabei der Situation völlig ausgeliefert, die Kontrolle abgegeben? Diese Erfahrung kannst Du doch einfach nicht oft genug machen, oder?

Deshalb solltest Du es Dir zum Ziel machen, einmal im Leben mit einem Bob den Eiskanal hinunter zu fahren. Spüre die Bahn unter die und erlebe wie es ist, wenn Du der Situation völlig ausgeliefert bist und Du einfach nichts tun kannst, als die Fahrt zu erleben und zu genießen.

Was ist das Tolle an einer Bob-Fahrt?

Bob-Fahrer
Bob-Fahrer

Hast Du bei einer Wintersport-Übertragung schon einmal gesehen, wie die Bob-Fahrer sich in beziehungsweise auf ihr Gefährt geschwungen haben und dann in einem halsbrecherischen Tempo durch den Kanal gerast sind? Spätestens dann, wenn die Helmkamera das Bild liefert, bekommst Du einen kleinen Eindruck davon, wie heftig so eine Fahrt im Eiskanal ist – und was es mit dem Fahrer macht.

Die Bezeichnung Bob stammt aus dem Englischen. Dort steht to bob für ruckartig bewegen. Mit solchen ruckartigen Bewegungen des Oberkörpers wurde zu den Anfangszeiten des Sports Geschwindigkeit aufgenommen – auch wenn das nichts war im Vergleich zu dem, was heute auf einer Bob-Bahn abgeht.

Heute zeichnen sich Bob-Fahrer vor allem durch Mut, Fitness, Belastbarkeit und einem starken Willen aus. Im Team-Bob hat jeder seine Aufgabe und das Gespann kann nur dann einen Sieg verzeichnen, wenn alle ihr Bestes geben. Und dafür haben sie eine Strecke von 1200 bis 1600 Metern Zeit – nicht viel, wenn man die Geschwindigkeit beachtet.

Zwischen Dir und der Eisbahn ist bei einer solchen Fahrt nichts als ein moderner Schlitten. Du spürst jedes Schlittern, kannst fühlen, wie die Fliehkraft in den Kurven wirkt und wie hart es sein kann, wenn es von der Kurve wieder in eine Gerade geht. Kurz gesagt: Du wirst so richtig durchgeschüttelt – und spürst es doch nur ansatzweise, weil die Geschwindigkeit alle anderen Empfindungen dämpft.

Bob-Bahnen gibt es viele!

Ob im Sauerland (Winterberg), in Berchtesgaden oder auch Dresden: Es gibt einige Eisbahnen in Deutschland, die es Dir möglich machen, mit einem Bob die Strecke zu erleben. Du musst also gar nicht mal sehr weit reisen, um dieses besondere Action-Abenteuer zu erleben!

Die Bobfahrten laufen alle ähnlich ab: Vor der Fahrt gibt es einige Trockenübungen und Du wirst darauf vorbereitet, was Dich im Kanal erwartet. Du erlernst die Bewegungsabläufe und kannst den Schlitten genauso inspizieren, wie auch die Bahn an sich. Gucke dir aber gerade Letztere nicht zu genau an, damit Dich nicht noch im letzten Moment der Mut verlässt.

Sind die Vorbereitungen abgeschlossen, geht es auch schon in den Bob. Im 3er-Team nimmst Du die Mittelposition ein, sitzt also direkt hinter dem Lenker und wartest darauf, dass der Anschieber seinen Job macht. Und bevor Du Dich versiehst, bist Du auch schon mitten auf der Bahn und rast im Eis nach unten!

So eine Fahrt ist nichts für schwache Gemüter – aber wenn Du dich traust, wirst Du Dein Leben lang daran zurückdenken!

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